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Vogalonga 2016

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Nachdem in Aschaffenburg der Teilnahme an der Vogalonga zum eher seltenen Ereignis geworden war, bot sich die Chance dazu in Form einer Einladung des Ruderclubs See*Rhein (sprich See-mal-Rhein) aus Radolfzell. Auch versprach die Fahrtenplanung (im neudeutschen Orga-Sprech auch „Format“ genannt) neue Reize: statt RCA-üblich „Freitagabend Anreise, Samstag Aufriggern und Abkleben, Rudern Mestre–Canareggio, Sonntag Canareggio–Markusbecken–Vogalonga–Markusbecken–Mestre (ca. 50 km), Abriggern, Aufladen und schnell zurück“ standen Samstag und Montag weitere Wanderfahrten auf dem Programm. Außerdem lag das Hauptquartier auf dem Lido und somit per Fähre auch mit dem Gespann erreichbar.

Die Reisegesellschaft setzte sich aus Mitgliedern von mehr als 5 Vereinen zusammen. Neben Radolfzell waren auch Ulm, Hofheim am Taunus, Schaffhausen, Konstanz, Steckborn CH und eben Aschaffenburg dabei – kaum mehr als die Hälfte auch Mitglieder des See*Rhein. Für Reinhardt als erfahrenen Vogalonga-Teilnehmer (sieben Mal seit 2004, und die berüchtigte Sturmfahrt 2009 war auch dabei) lag der Reiz auch weniger bei der eigentlichen Strecke als im Drumherum.

Daher erfrischend: Einrudern am Samstag mit einem Ausflug zu einer Kneipe am Südostufer von San Erasmo, vis-à-vis vom Punta Sabbioni und der dortigen Großbaustelle für das Sperrwerk. Super Aussicht (man sieht den Bau voranschreiten), und nur über das Wasser erreichbar. Wassersportler unter sich, Kanuten und „voga inglese“-Ruderer (Sitzziehrudern rückwärts) treffen sich mit einheimischen Kollegen der Fraktion „voga veneto“, (Stehdrückrudern vorwärts). Respektsbekundungen beiderseits…

Der Rückweg führt uns (…Abenteuer, Abenteuer…) über Murano und einige kaum befahrene Nebenkanäle, westlich an San Miguele vorbei, um das Arsenale herum zurück zum Lido. Dabei kreuzen wir noch bei Murano die Einflugschneise zum Flughafen – die für Wasserfahrzeuge, wohlgemerkt. Der Eindruck einer stark befahrenen Autobahn drängt sich auf, die Wellenbildung ist total ätzend und kaum beherrschbar. Wir kreuzen notgedrungen die Bahn und flüchten uns ins flachere Wasser weitab von den Dalben. Eine zweite Kreuzung südwestlich von San Miguele ist unvermeidbar, wir passen eine der seltenen Lücken im steten Strom der Vaporetti, Motoscafi und Yolete (Yachten) ab. Kurz danach das Gegenstück: das Wasser nördlich des Arsenale wird total glatt – und seicht, denn kurz danach haben wir Grundberührung. Aha. Also ein bisschen kontrolliertes Schlickrutschen und zurück ins fahrbare Gewässer.

Die Ecke rund am die Gärten („Giardini“) im äußersten Südosten Venedigs ist wieder ätzend wellig… wir retten uns in den Kanal im Lido und vertäuen für die Nacht die schwimmenden Boote am Kai.

Die Regatta am Sonntagmorgen beginnt für uns kurz nach 8:00, die Boote werden leergeschöpft, bestückt und bemannt. Nach kurzer Überfahrt bei mittelschweren Wellen sind wir gut 10 vor 9 im Markusbecken. Das erste Mal so gesehen: erst kommt die Wolke, dann der Knall… und los geht’s!

Der Verlauf selbst ist unspektakulär, an den Giardini (Wasser rauh) fahren wir die Linkskurve weit außen, und hängen prompt in der nächsten Rechtskurve bei Vignole in der Innenkurve fest im Stau… bis hin zu Stop und Rückwärtsfahren. Danach zieht es sich auseinander, man gibt sich Raum.

Witzig: am Ausgang des Canale Grande di Murano überholen wir einen französischen Schnarchnasenvierer außen‘rum, kommen dabei nur knapp am Heck eines Emdener Vierers vorbei, die meinen außerhalb des Fahrwassers zu sein und wollen schon mal den Steuerich austauschen. Geschimpfe – „Was macht ihr denn da im Fahrwasser?“ – „Was habt Ihr den für eine Steuerfrau?“. Der so gescholtene Detlef enthält sich einer Antwort.

Danach die Kreuzung der „Flughafenautobahn“ just wie am Vortag, aber – keine Wellen. Nicht dass wir sie vermisst hätten. Aber der direkte Vergleich bei ansonsten identischen Wetterverhältnissen zeigt doch, worum es den Gegnern des „moto ondoso“, dem von der motorisierten Schifffahrt aller Größen verursachten Sog und Wellenschlag geht. Denn der nagt massiv an der Substanz all der Kaianlagen und hölzernen Fundamente, auf denen die „Serenissima“ steht.

Mit Zug geht es an den Fondamente Nuove vorbei zum Eingang des Canale Canareggio, bekannt als neuralgischer Punkt zur Stauentwicklung. Hier verengt sich das Fahrwasser zur Ponte Trearchi hin, die man ein Boot nach dem anderen passieren muss. Die Organisation hat dazugelernt, jetzt ist hier ein Kontrollpunkt, der – positiv! – Bananen und Wasserflaschen in die Boote wirft (eine unglücklich getroffene Ruderin braucht hernach allerdings ärztliche Hilfe…) und zum anderen dazu dient, den steten Strom der Boote zu „kanalisieren“. Fotografin Nina konnte später beobachten, wie bei zu großem Anstrom weit im Vorfeld eine Sperrleine angehoben und damit der bekannten Verstopfung vorgebeugt wurde. Auch waren im unmittelbaren Vorfeld der Brückendurchfahrt mehrere behelmte Berufstaucher der Feuerwehr im Einsatz (so ein Paddel oder Ruder kann ganz schön wehtun…), aber die Nothilfe vor Ort war hochwillkommen.

Kurz nachdem das erste Boot („Primero“… was sonst?) die Ponte Trearchi passiert, wird Nina Ohrenzeuge eines tollen Schau- nein Hörspiels. In das allgemeine Jubeln hinein erhebt sich eine geschulte Stimme zu einem Cantus („Il nostro vessillo vogliamo sul mar” – „Unser Bötchen rudern wir über das Meer“), in das immer mehr Anwesende einfallen, bis zum Schluss ein großer Chor singt mit dem Refrain: „Viva Venezia, viva San Marco. Evviva le glorie del nostro leon. Viva le glorie del nostro leon!“ … mit einem dröhnenden –nnn! zum Abschluss.

Der Rest des Canale Canareggio war problemlos, kontrollierter Vorschub war angesagt, um dem Vordermann nicht ins Heck zu fahren, danach weitgehend Frei-Weg bis zum Markusbecken. Der Sprecher begrüßt uns auf der Ziellinie: „… e bravo per Claudia, Patricia, Anetta, Reinhardte e …“

Der Weg zurück mit „diplome di partenze“ und Erinnerungsradaddelchen ist kurz und schmerzlos. Wieder angekommen in Lido werden die Boote wieder am Kai festgemacht, und wir lassen die schöne Fahrt in der nächstgelegenen Trattoria ausklingen, bereiten uns auf das gemeinsame Abendessen vor.

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Der nächste Tag bringt einen Ausflug zum Südende der Insel Pellestrina, weit in den Süden der Lagune, vorbei an der zweiten von drei Großbaustellen für die Fluttore, mit denen die Lagune bei Sturmflut von der Adria abgeriegelt werden soll. Bei einem „hydraulischen Stop“ unterwegs will Reinhardt die Kaimauer hinauf, reißt sich dabei an einer abgeflexten Schraube in der Kaimauer ein Loch in den Arm. Sieht aus, als würde man 5 Stiche brauchen. Der Notverschluss mit der linken Hand verhindert das Verbluten, aber nun ist medizinische Hilfe gefragt. Die Besatzung der nächstgelegenen Kneipe schickt ihn zum nächsten Arzt kaum 100 m weiter, und nun kommt einen tiefer Einblick in die italienische Notfallkette. Der Arzt versorgt die Wunde, reinigt und verbindet sie, erklärt sich aber für nicht zuständig (wohl Allgemeinarzt oder Internist), die Wunde müsse genäht werden („…fai cinque punti…“), was er nicht könne. Er sendet ihn zur nächsten Sanitätstation, 5 km weiter südlich, aber „…niente taxi, niente autobus non fra un ora“, wenn wir mit dem Boot da seien, möge man ihn doch mit dem Boot zum Nähen fahren. Und so geschah es dann auch.

Die Sanitätsstation lag günstiger Weise in der Nähe des avisierten Mittagsziels, einer empfehlenswerten Kneipe direkt am Kai mit passendem Steg, und von da aus brachte der Sohn des Besitzers den Unglücksraben im Auto zur Sanitätstation, einen knappen Kilometer zurück. Dort fand sich dann auch ein Notarzt und eine Sanitätsassistentin, die den Verband begutachten („E bene!“), noch einmal die Wunde reinigen und sagen: „Devi fare cinque punti.“ Dann erklärte er, heute, Montag, sei kein Tag zum Nähen. Ob es am Wissen, am Material, an der Assistenz fehlte? Beim Knoten machen braucht man drei Hände, vielleicht war das das Problem. Also klebte er die Wunde mit 3 Klebestreifen und verband sie neu. Dann frug er nach, wo man denn wohnen würde („Ah, Lido! Bene.“) und wie man nach Pellestrina gekommen sei. „Ah, in barca a remi! Bellissimo!“ Danach strikte Anweisung: erst mal Essen gehen, auch ein Glas Wein trinken, wenn man ihn mag, dann mit dem Boot zurück zum Lido („Niente taxi, niente autobus…“) ins Ospedale dal Lido, dort nähen lassen, „ …aber heute noch!“ Es gibt Schlimmeres… und so fand man sich denn zur Teezeit im Ospedale dal Lido in der Notaufnahme.

Die versteckte sich in einem kleinen Flügel neben dem protzig großen Dipartimento balneario, der Bäderabteilung. Klar, man ist auf dem Lido… In der Notaufnahme fand sich sofort das richtige Personal: einen Verwaltungsbeamten, der erst ein Mal die Krankenversicherungskarte einscannte und einen Unfallbericht ausfertigen ließ, dann Minuten später eine des Nähens mächtige Ärztin nebst geeigneten Krankenpfleger, der nach Begutachtung von Verband und Wunde („Magnifico! E bene! Deve fare cinque punti…“) das richtige Material (2* Nadel mit Faden, denn einer reicht nur für 3 Stiche, Klemmen, Schere, fertig aufgezogene Spritzen mit Lidocaïn (klar, wo sind wir hier… das also war die Ursache!) zur örtlichen Betäubung, Material zum Reinigen, Abtupfen und Verbinden. Dann ging es fachmännisch los und keine 10 Minuten später war das Loch gestopft. Dann noch eine Unterschrift und ein Rezept für ein Antibiotikum. Auf der Rückseite der Vermerk: diese Dienstleistung kostet die Provinz Friaul und Venetien 23,50 €. Für Touristen mit Krankenversicherungskarte: kostenfrei … man ist begeistert!

Derweil waren die Boote abgeriggert und verladen, man trifft sich zum After-Rowing-Apero und hernach zum gemeinsamen Abendessen. Der nächste Tag bringt einen tollen Ausflug mit Stadtführung auf dem Dorsoduro und Besuch bei einem Forcole-Schnitzer (das sind die sonderbaren Ausleger) und einem Gondelbauer.

Der Ausleger- und Rudermacher sieht aus wie Angelo Branduardi im Gepetto-Kostüm und werkelt in einer Werkstatt, an der die Jahrhunderte vorbeigegangen sind. Es riecht nach verschiedenen aromatischen Hölzern, ein bisschen nach Öl, Lack und Knochenleim. Die Ausleger gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen, zum Beispiel für Lastkähne mit drei verschiedenen Anlagehöhen – je nach Beladungszustand. Schlau, nicht?

Geduldig erklärt er die Funktion der verschiedenen Anlageflächen an einer Gondel-Forcola (unten rechts im Bild) als seien es die Gänge eines Getriebes. Ganz oben, wie eine geöffnete Hand, der „große Gang“ für normale, schnelle Vorwärtsfahrt. Darunter ein Haken für Bremsen und Rückwärtsfahren. Dann, ein Knick nach rechts-außen zum Lenken nach links, darunter der Zacken zurück für das Lenken nach rechts. Wenn es mal eng wird, gibt es knapp über und dicht an der Bordwand eine Kuhle, in der man das Ruder längs einlegen kann und mit einer schraubenden Bewegung Schub erzeugen (im Norden Deutschlands kennt man das als „Wriggen“, französisch „godiller“). Bevorzugt aus Nussbaum hergestellt, hält eine Forcola 15 bis 30 Jahre.

Auch an den Rudern gibt es jede Menge Details. Länge und Breite werden individuell angepasst. Schaft und Blatt sind unterschiedlich profiliert über die Länge, das Blatt selbst ist asymmetrisch gewölbt wie eine Tragfläche. Es gibt eine Vorder- und eine Rückseite und somit auch rechte und linke Ruder. Sieht man aber nur bei näherer Betrachtung… Es wird aus unterschiedlichen Hölzern (Schaft Ramin, Blatt Buche und Tanne) zusammengesetzt und verleimt, hier geht es um Elastizität, Standfestigkeit und Kantenschutz. Mit der Zeit wird der Schaft krumm, dann ist das Ruder nach 5 bis 10 Jahren verschlissen. Spontan will jemand ein handgeschnitztes Stechpaddel mitnehmen, zögert bei einem Preis von 250 € dann doch.

Als der Meister hört, dass wir Ruderer sein, es aber rückwärts im Sitzen täten, erklärt er uns wortreich, dass die Vogalonga eigentlich ganz anders gedacht war: mehr Holzboote, mehr traditionelle Formen wie Sandole, Mascerate, Gondoline, Caorline – es gäbe so viele. Keine „englischen“ Kunststoffboote. Es erinnert an den Spruch: „Wenn Gott gewollt hätte dass wir GFK-Boote fahren, dann hätte er GFK-Bäume wachsen lassen.“ Und er schiebt nach, dass auch die Stehruder-Blechrennboote mit Metallauslegern, für die es auf dem Gardasee eine Rennformel gibt, in seinen Augen auch keine echten Boote seien. Nun ja, so kann man es auch sehen.

Weiter geht’s zum Gondelbauer Tramontin. Es heißt, er baue die Ferraris unter den Gondeln… Die Gondelwerft sieht eher aus wie ein abgesoffener Hinterhof (siehe Bild), einige Holzboote liegen ‘rum, die einzige Gondel füllt den halben Innenraum eines Schuppens aus, in der anderen Hälfte entsteht ein Sanpieroto, ein eher plumpes Segel- und Ruderboot und Arbeitsgerät für Fischer (mit Außenborderhalterung..)..

Der Urenkel des Firmengründers sieht seinem Vorfahren auf dem Foto an der Wand runtergerissen ähnlich und klärt uns auf: Gondole haben einen Plattboden ohne Kiel, der in Längsrichtung gemäß einer von seinem Urgroßvater entwickelten Kurve aufwärts gekrümmt ist. Darauf baut ein im Prinzip symmetrischer Bootsriss auf, der aber seitlich verschoben wird. Dazu denke man sich eine Verbindungslinie zwischen Bug- und Hecksteven. Von dieser Linie aus wird ein Lot auf die Bodenplatte gefällt. Die Spanten werden dann rechtwinklig zur dadurch aufgespannte Ebene bis zu 30 cm seitlich verschoben – je nach Gewicht und Händigkeit des Gondoliere. Somit wäre also, anders als in Wikipedia beschrieben, eine Gondel nicht krumm, sondern schief.

Traditionell werden bis zu 8 verschiedene Hölzer verbaut: Linde für die Verzierungen, Tanne, Kiefer, Lärche, Ulme, Kirsche, Nussbaum, Eiche für Rumpf, Decks, Spanten und Ausbauten. Immer ein Kompromiss aus Festigkeit, Elastizität und guten Verarbeitungseigenschaften. Dennoch verwendet selbst Tramontin neuerdings Multiplex-Platten (eine Art Sperrholz) für den Plattboden, einfach weil sie stabiler sind. Beim Lack hat er es lieber traditionell und empfiehlt Ölfarbe – mehrfach aufgetragen der einzige Garant für ein sattes Schwarz, wie es seit 1562 als Bootsfarbe vorgeschrieben ist. Moderner Zweikomponentenlack splittere zu schnell (eigentlich ein Zeichen für zu viel Härter). Vermutlich verdient er auch gut daran, im Winter den Lack aufzufrischen.

Dann noch ein paar Tipps so unter Bootsinstandhaltern … und damit war der offizielle Teil zu Ende. Die ersten machten sich auf um zum Flieger zu kommen, der Rest aß noch gemeinsam ein Eis und dann verlief sich die Truppe.

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Nina und Reinhardt-Karsten machten sich noch auf Weg zum Museum des Arsenale – Pech, wegen Teilrenovierung geschlossen. Nun, dann schauen wir uns halt das Segelschulschiff „Amerigo Vespucci“ an, dass da am Kai liegt (ein 3-Mast-Vollschiff). Doch wer tippt da von hinten auf die Schulter? Die Zimmermanns! Mit RK Neuner, Opel und weiteren hatte man sich die Vogalonga mal als Zuschauer gegönnt, Venedig ist halt immer eine Reise wert.

Nach dem Abendessen will Nina die drei in den Nationalfarben beleuchteten Masten formatfüllend ablichten – nicht einfach bei einem solch schwierigen Motiv. Als sie endlich den richtigen Standort gefunden hat – wird das Licht ausgeschaltet, und das mit dem Foto wird nichts mehr… tja, dann müssen wir uns diesen erhabenen Anblick halt doch auswendig merken. Wie so vieles in Venedig …

… und somit ein Grund mehr, eine solche Reise noch ein Mal zu machen.

rkm

VERÖFFENTLICHT VON UNTER Venedig - Lagune AM 27. September 2016

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